Allergien

 

Heuschnupfen – das klingt harmlos, ist aber eine durchaus ernstzunehmende Erkrankung. Die Zahl der Patienten wächst von Jahr zu Jahr. Zwischen 10-20% der Bevölkerung werden von Niesattacken, laufender oder verstopfter Nase, juckenden und tränenden Augen geplagt. Heuschnupfen ist also eine echte Volkskrankheit. Neben der Behandlung durch Heilpraktiker und Äzte liegt es auch am Patienten, sich mit dieser Problematik zu beschäftigen und aktiv etwas zu unternehmen.


Welche Pollen können eine Allergie auslösen?

Windbestäubung:
In der Regel sind es Pollen von Pflanzen, die durch den Wind bestäubt werdenStarke Pollenproduktion:
Zur Sensibilisierung des Körpers ist eine ausreichende Menge von Pollen in der Luft notwendig
Weite Verbreitung:
Leichte, nicht klebende Pollen werden mit dem Wind zwischen 50 und 300 km weit getragen und steigen bis in Höhen von 1500 Meter
Der richtige Aufbau:
Pollen müssen bestimmte Stoffe auf ihrer Oberfläche tragen, die eine Allergie überhaupt auslösen können (Eiweißstoffe)
Der richtige Aufbau:
Pollen müssen bestimmte Stoffe auf ihrer Oberfläche tragen, die eine Allergie überhaupt auslösen können (Eiweißstoffe)

 


Die Symptome, die durch diese Stoffe ausgelöst werden, sind weitgehend die gleichen wie beim Pollen-Heuschnupfen:

Die Allergie auf Tierhaare ist in der Regel besonders heftigDie Hausstaubmilbe lebt in jedem Haushalt, auch bei großer Hygiene und Sauberkeit. Sie findet es dort am schönsten, wo wir selbst viele Stunden verbringen – im Bett. Aber auch Polstermöbel und Teppiche sind ihre bevorzugten Aufenthaltsorte. Wer besonders morgens nach dem Aufwachen oder auch nach einem Mittagsschlaf unter Symptomen leidet, sollte an die Hausstaubmilbe denken.
Auch Schimmelpilze kommen überall in unserer Umgebung vor – nicht nur in verdorbenen Nahrungsmitteln, sondern in Pflanzenerde oder in feuchten Wänden und Kellern.
Die Nahrungsmittel können selbst allergischen Schnupfen verursachen oder auch in Verbindung mit Pollen. Dann spricht man von "Kreuzallergien". Ein Bsp.: Wer auf frühblühende Bäume allergisch reagiert, bekommt häufig auch durch Äpfel, Birnen, Kirschen oder Pfirsiche Beschwerden (Stein- oder Kernobst). Wer gegen Gräserpollen allergisch ist, verträgt oft auch keine Hülsenfrüchte, Karotten oder Sellerie. Manchmal ist es so, daß diese Patienten außerhalb "ihrer" Pollensaison diese Nahrungsmittel gut vertragen können.



GRUNDREGELN: Rechtzeitig Therapeuten aufsuchen! Auslöser erkennen!


Auslöser nach Möglichkeit vermeiden!
Allergische Reaktionen durch vorbeugende Behandlung vermeiden!
Allgemeine Immunabwehr stärken!